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Nachberichte


Solarmobilwettbewerb 2016

Mit knapp 190 ausgegebenen Bausätzen wurden in 2-monatiger Projektarbeit im Unterricht und zu Hause von den Teams Fahrzeuge konstruiert. Sogar bis nach Weinheim und Konstanz wurden Bausätze vergeben. Eine Vorauswahl von 65 Teams stellte sich schließlich der Herausforderung, die Rennstrecke auf "Hochkantenlamellen-Parkett, geräucherte Eiche, Öl-imprägniert" mit ausschließlich Scheinwerferbeleuchtung zu meistern. Aber nicht nur Schnelligkeit war ausschlaggebend, die Fahrzeuge mussten auch selbstlenkend konstruiert sein und sich an der Seitenbegrenzung ausrichten ohne nach erfolgtem Start erneut angefasst zu werden.

Gestartet wurde in zwei Altersgruppen, den 23 Junioren der Klassenstufen 5-7 und 41 Regulars der Klassenstufen 8-10. Zusammen 48 Fahrzeuge waren regelkonform gebaut und haben um Platzierungen gekämpft, der Rest lief außer Konkurrenz.

Die Basis der Fahrzeuge war wie in den vergangenen Jahren ein Bausatz, bestehend aus Solarmodul, einem darauf abgestimmten Elektromotor und einigen Zahnrädern zum Bau eines Getriebes. Zusätzlich waren zahlreiche Baumaterialien für die Konstruktion zugelassen und spornten die Kreativität der Konstruktionsteams an.

Solarmobilwettbewerb 2016

Viele Teams entwickelten im Spannungsfeld zwischen Leichtbau und -gerade noch- solider Konstruktion pfiffige Ideen, wie die vorgesehenen Materialien zum Bau eines Solarflitzers eingesetzt werden können. Schnell zeigten sich dann bei den Rennen erhebliche Unterschiede in den Konstruktionen: Manche Fahrzeuge waren eher gemütlich zugange oder suchten intensiven Kontakt zur seitlichen Spielfeldbegrenzung, andere rasten geradezu der Ziellinie entgegen.

Nach nur 8 Sekunden überflog in der Altersgruppe der 5.-7. Klässler das Solarmobil des Teams "Solaris" von der Realschule Güglingen die Ziellinie knapp gefolgt vom Team „KANE“ des Reuchlin Gymansiums aus Pforzheim mit 8,2 Sekunden.

In den Klassenstufen 8-10 erzielte das das Team "2 Fast 4 You" (ebenfalls von der Realschule Güglingen) mit einem Zieleinlauf nach 6,6 Sekunden den ersten Platz vor dem "Sonnenmobil" der Johann-Peter-Hebel-Realschule aus Waghäusel mit 8,2 s.

Auf dem dritten Platz landete sozusagen ein Lokalmatador mit „D.A.S.“ von der Neuen Realschule am Hoover-Platz und einer Zielzeit von 8,4 s.

Die jeweils ersten drei Teams der beiden Altersgruppen erhielten Pokale.
Für alle Teams wurden -unabhängig von der Platzierung- Teilnameurkunden ausgestellt.


Hier noch eine Liste der Platzierungen für die beiden Altersstufen und Zielzeiten bzw. Strecke:

Rangliste Junioren
PlatzierungTeamnameTeam-Nr.SchuleZeit (s)Strecke (m)
1. Solaris 19 Realschule 8 12
2. KANE 24 Reuchlin-Gymnasium 8,2 12
3. Speedy Solaris 18 Herzog-Christoph-Gymnasium 13,2 12
4. MINT-AG 3 10 Friedrich-Abel-Gymnasium 18,8 12
5. Team FUS 12 Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule 23,4 12
6. Solarschäfchen 4 Realschule   7,03
7. Stella Solaris 13 Heinrich-Suso-Gymnasium   7,01
8. Team FNLLJ 11 Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule   6,41
9. Guzzel 5 Realschule   6,12
10. ATA - KKSt 1 Königin-Katharina-Stift   5,29
11. Die Holzpfosten 14 Heisenberg-Gymnasium   4,55
12. Rote Rose 16 Heisenberg-Gymnasium   4,43
13. MD E-Racer 20 Realschule   4,1
14. speed performance KKSt 2 Königin-Katharina-Stift   3,17
15. Galaxy Space 21 Realschule   2,53
16. Solarhobby 15 Heisenberg-Gymnasium   2,26
17. GüSo 6 Realschule   1,65
18. KKSt-Katzen 3 Königin-Katharina-Stift   0
Rangliste Senioren
PlatzierungTeamnameTeam-Nr.SchuleZeit (s)Strecke (m)
1. 2 Fast 4 You 39 Realschule 6,6 12
2. Sonnenmobil 37 Johann-Peter-Hebel-Realschule 8,2 12
3. D.A.S. 50 Neue Realschule am Hoover-Platz 8,4 12
4. Tivision 51 Neue Realschule am Hoover-Platz 9,2 12
5. Swosh 49 Neue Realschule am Hoover-Platz 9,6 12
6. Die Bulle 44 Maria von Linden Gymnasium 9,7 12
7. Flitzi 42 Robert-Mayer-Gymnasium 10,2 12
8. Black Serious 26 Dietrich-Bonhoeffer-Schule 10,3 12
9. Schwäbisches Sparmobil 68 Schlossberg-Realschule 11,3 12
10. Kampfkekse 59 Gymnasium in der Taus 12 12
11. Galaxy 27 Dietrich-Bonhoeffer-Schule 12,7 12
12. Nos gloria 43 Maria von Linden Gymnasium   8,42
13. Team NN 67 Oscar-Paret-Schule   7,99
14. Summerdrive 53 Oscar-Paret-Schule   7,48
15. GKS Race 31 Georg-Kropp-Schule   6,19
16. Team Rocket 60 Gymnasium in der Taus   5,72
17. Teang 41 Reuchlin-Gymnasium   5,55
18. Schlaftablette 63 Herzog-Christoph-Gymnasium   4,72
19. Smokey Chicken 62 Herzog-Christoph-Gymnasium   4,65
20. No-Name 55 Schlossberg-Realschule   4,05
21. TTT 65 Oscar-Paret-Schule   3,8
22. NAWIgator 52 Oscar-Paret-Schule   3,67
23. Plan B 64 Oscar-Paret-Schule   3,36
24. Ploppl 34 Heinrich-Suso-Gymnasium   2,91
25. Flotte Sonne 61 Herzog-Christoph-Gymnasium   2,76
26. Solarpower 25 Bunsen-Gymnasium   2,25
27. Mobilecumsol 40 Reuchlin-Gymnasium   2,18
28. Die Technicks 66 Oscar-Paret-Schule   1,76
29. Speedy 35 Heisenberg-Gymnasium   1,26
30. Die Zerstörer 32 Georg-Kropp-Schule   0

Der Leitgedanke des Workshops war, Komponenten für einen sog. Farmbot zu bauen bzw. weiter zu entwickeln. Ein Farmbot soll automatisiert Pflanzen pflegen und könnte beispielsweise auf der Bundesgartenschau in Heilbronn zum Einsatz kommen.

Die Eigeninteressen der Teilnehmer waren dieser Vision allerdings übergeordnet: Die 12 bis 15-jährigen Teilnehmer waren während es gesamten Kursverlaufes aufgefordert, eigene Ideen auszuprobieren. Zu Beginn des Workshops zeigte sich bei einer kurze Vorstellungsrunde, dass die Mehrzahl der Kinder keinerlei Vorkenntnisse in Sachen Programmierung mitbrachte,  was der Zielgruppe des Workshops durchaus entsprach. Eine Einführung ins Thema erläuterte, was ein Mikrokontroller ist, wie er sich von einem üblichen Computer unterscheidet und wie wir mit ihm kommunizieren: In Form elektrischer Signale.

In einem ersten Code-Beispiel lernten die Teilnehmer, wie sie programmgesteuert eine LED einschalten, wieder ausschalten und zum Blinken bringen. Zum eigenständigen Programmieren einer „Fußgänger-Ampel“ war es dann nur ein kleiner Schritt. Die Teilnehmer lernten schnell, die Codezeilen des Beispiel-Codes zu verändern, erweitern und an neue Aufgabenstellungen anzupassen.

Neue Strukturelemente der Programmiersprache wurden individuell, je nach Interesse der Teilnehmer, anhand von Muster-Aufgabenstellungen eingeführt, z.B. Fallunterscheidungen, Variablen, Tonerzeugung, Einbindung von Bibliotheken.

Schnell entwickelten sich eigene Ideen:
- Druckknopfampelanlage mit Fußgänger- und Straßen-Ampel
- Bewegungsmelder mit Helligkeitssteuerung
- Alarmanlagen mit und ohne Sirene
- Abspielen von Melodien
- LCD-Anzeigen informierten über die Namen der Kursteilnehmer oder über Messwerte
- Pokemon-Fangmaschine

Einige Teilnehmer wagten sich auch an die bereitgestellten Mikrocontroller-Platinen mit integriertem WLAN-Baustein. Mit diesen Platinen lassen sich Fernsteuerungen, z.B. über ein Smartphone, realisieren. Zum Ende des WS war es dann soweit: In Abhängigkeit von der in einem Blumentopf gemessenen Bodenfeuchte wurde eine Bewässerungspumpe im Farmbot ein- und ausgeschaltet. Einige Teilnehmer waren geradezu begeistert von den Möglichkeiten des Mikrokontrollers und zeigten Interesse, an den Coding-Abenden von „Code for Heilbronn“ teilzunehmen.

Zum Motto „Trash Treck“ widmeten sich die Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren auf verschiedenen Ebenen in dieser Wettbewerbssaison dem Thema Abfall. Ziel des Bildungsprogramms ist es, Jugendliche frühzeitig für die MINT-Berufe zu begeistern.

FLL 2016 03Knapp 900 Teams mit weit mehr als 6.500 Schülerinnen und Schülern haben sich in 63 Regionen in Zentraleuropa für den FLL-Wettbewerb angemeldet und verbrachten die letzten Wochen mit intensiver Vorbereitung. Das Bildungsprogramm FLL besteht aus zwei Elementen: Im Forschungsteil entwerfen die Teams innovative Ideen, wie sie sich den Umgang mit den Tonnen von erzeugtem Müll in Zukunft vorstellen. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit sollen möglichst kreativ vorgetragen werden. Im praktischen Teil des Wettbewerbs konstruieren alle Teams aus Sensoren, Motoren und den beliebten LEGO Steinen einen Roboter. Dieser wird von den Teilnehmern so konstruiert und programmiert, dass er möglichst viele der kniffligen Aufgaben rund um das Thema „Trash Trek“ löst. Der Roboter muss zum Beispiel in der Lage sein, eine Kompostiermaschine zu aktivieren, aus einem abbruchreifen Haus Wertgegenstände zu sichern oder ein Schrottauto zu pressen.

FLL 2016 03Am 16. Januar fand nun bereits zum sechsten Mal in der experimenta Heilbronn der Regionalwettbewerb statt. 10 Teams mit knapp 100 Teilnehmern und Coaches trafen sich um ihre Ergebnisse des Forschens und Tüftelns einer Jury zu präsentieren. Den Höhepunkt des Tages bildeten die „Robot-Games“. Auf dem etwa zwei Quadratmeter großen Spielfeld galt es, innerhalb von zweieinhalb Minuten möglichst viele der zwölf kniffligen Missionen zu lösen und viele Punkte zu sammeln. Da wurde ein LEGO Bauwerk eingerissen und die Abbruchteile dann in die Sortiermaschine befördert. Biogas wurde zum Verbraucher transportiert und ein Schrottauto recycelt.

Robot Game Score: FLL 2015/16 | FLL Heilbronn
Team name [Number]RD1RD2RD3best roundSFF1F2Rank
Robotics Rutesheim [1190] 385 433 390 50[433] 542 385 301 1
DHG Robot Force2 [1812] 361 320 291 42[361] 343 341 145 2
Leibniz.exe [1565] 332 116 231 38[332] 234 0 0 3
CyBorG [1555] 251 129 191 29[251] 177 0 0 4
Ganerbenroboter [1557] 251 164 108 29[251] 0 0 0 5
Nagolder Burg-Hähnchen [1761] 200 229 145 26[229] 0 0 0 6
TechnOHGalaxy [1875] 108 185 124 21[185] 0 0 0 7
Leibotics [1566] 80 184 117 21[184] 0 0 0 8
LEsGO [1764] 145 28 85 17[145] 0 0 0 9
Monti 2.0 [1804] 96 80 96 11[96] 0 0 0 10
keplerX [1490] 0 0 0 0 0 0 0 11

FLL 2016 04 Gewinnerteam
Den ersten Platz in der Kategorie Teamwork erzielte das reine Jungenteam „Leibotics“ vom Leibnitz Gymnasium in Östringen. Mit Platz eins bei der Forschungspräsentation konnte das Team TechnOHGalaxy vom Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold nach Hause reisen. Die Kategorien Robot-Design und Robot-Games gingen an Robotics Rutesheim die nun bereits im dritten Jahr sehr erfolgreich mit dabei waren und damit auch erneut den Gesamtsieg erzielten und FLL Champion wurden. In der Saison 2013/2014 als Newcomer gestartet holten Sie sich damals den Regionalsieg und den vierten Platz in den Semifinals erreichen. Wir sind gespannt und drücken die Daumen für die Semifinals Southwest in Esslingen bereits in 14 Tagen. Aber auch die Region konnte punkten. Der dritte Platz ging an die Ganerbenroboter aus Künzelsau und Leibnitz.exe aus Östringen erzielte Platz zwei in der Gesamtwertung.

Total Ranking: FLL 2015/16 | FLL Heilbronn
Team name [Number]Robot DesignTeamworkResearch ProjectRobot GameTotalRank
Robotics Rutesheim [1190] 50 21 45 50[433] 166 1
Leibniz.exe [1565] 49 47 29 38[332] 163 2
Ganerbenroboter [1557] 45 44 38 29[251] 156 3
Leibotics [1566] 45 50 39 21[184] 155 4
DHG Robot Force2 [1812] 38 30 34 42[361] 144 5
TechnOHGalaxy [1875] 17 36 50 21[185] 124 6
Nagolder Burg-Hähnchen [1761] 26 27 44 26[229] 123 7
CyBorG [1555] 33 36 24 29[251] 122 8
Monti 2.0 [1804] 29 33 23 11[96] 96 9
LEsGO [1764] 33 24 16 17[145] 90 10
keplerX [1490] 0 0 0 0 0 11